Saunadrops: Der Saunaaufguss zum Einwerfen

Entspannte Frau in den Wechseljahren genießt eine Bio-Sauna mit Lavendel-Aromatherapie

Sauna in den Wechseljahren: So linderst du Hitzewallungen

Christian Reindl

Sauna in den Wechseljahren ist nicht nur erlaubt, sondern kann Hitzewallungen tatsächlich reduzieren, wobei regelmäßige Saunagänge den Körper trainieren, mit Temperaturschwankungen besser umzugehen. Ich weiß, das klingt erst mal verrückt: Du leidest unter spontanen Schweißausbrüchen und sollst dann freiwillig in einen 80 Grad heißen Raum gehen? Ich habe mir das selbst lange Zeit nicht vorstellen können.

Doch nachdem mich dutzende Kundinnen gefragt haben, ob meine Saunadrops auch für Frauen in den Wechseljahren geeignet sind, bin ich der Sache auf den Grund gegangen. Ich habe Studien gewälzt, mit Frauen gesprochen, die regelmäßig saunieren, und mich mit dem Thema intensiv beschäftigt. Das Ergebnis hat mich überrascht: Die Sauna kann in dieser Lebensphase tatsächlich wie ein natürliches Regulationstraining wirken, wobei der Körper lernt, seine Temperatur wieder besser zu kontrollieren.

Hilft Sauna wirklich gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren?

Das ist vermutlich die Frage, die dich am meisten interessiert. Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse bringt es auf den Punkt: Das Schwitzen in der Sauna zahlt auf die Stoffwechselregulation ein, sodass der Körper besser weiß, wie er auf Hitzewallungen reagieren soll. Anders als oft angenommen verschärft Sauna die Symptome nicht, sondern trainiert vielmehr den Körper, mit Temperaturschwankungen umzugehen.

Frau atmet entspannt in der Sauna durch – Wärme kann bei Hitzewallungen in den Wechseljahren helfen

Die Erklärung dahinter ist spannend: Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel, was die Kontrolle der Körpertemperatur beeinträchtigt. Der Hypothalamus, also das Temperaturzentrum im Gehirn, reagiert überempfindlich auf kleinste Schwankungen und löst unnötige Hitzewallungen aus. Durch regelmäßiges Saunieren wird das vegetative Nervensystem trainiert, schneller zwischen Anspannung und Entspannung umzuschalten, wobei dieser Mechanismus hilft, die natürlichen Temperaturreaktionen zu normalisieren.

❓ Aber macht es wirklich Sinn, sich freiwillig Hitze auszusetzen, wenn man sowieso schon unter Hitzewallungen leidet?

Ja, und zwar aus einem faszinierenden Grund: Östrogen ist ein wichtiger Auslöser für die Produktion von Hitzeschock-Proteinen, die dem Körper helfen, seine Temperatur zu regulieren. Wenn Östrogen in den Wechseljahren absinkt, fehlen diese Proteine plötzlich. Die gute Nachricht: Durch gezielte Wärmeexposition in der Sauna kann der Körper diese Proteine auch ohne Östrogen produzieren. Du gibst ihm sozusagen ein Alternativprogramm.

Was die Wissenschaft zur Wärmeregulation sagt

Eine Studie aus Taiwan untersuchte die Wirkung von lokaler Wärmetherapie bei postmenopausalen Frauen. Die Teilnehmerinnen erhielten über 10 Wochen hinweg zweimal wöchentlich Infrarotwärme-Behandlungen von etwa 20 Minuten. Das Ergebnis: Die Wechseljahresbeschwerden wurden signifikant reduziert, obwohl die Östrogenspiegel unverändert blieben. Das zeigt, dass nicht die Hormone selbst verändert werden müssen, sondern dass der Körper lernen kann, auch ohne sie besser klarzukommen.

Trainingseffekt für das Temperaturzentrum

Stell dir das so vor: Dein Körper ist wie ein Thermostat, der während der Wechseljahre falsch kalibriert wurde. Die Sauna hilft dabei, diesen Thermostat neu zu justieren. Mit jeder Sitzung lernt dein Körper, Wärme effizienter abzugeben und sich danach schneller wieder abzukühlen. Das Training der Blutgefäße spielt hier eine zentrale Rolle: Sie lernen, sich bei Hitze zu weiten und danach wieder zu verengen, wobei genau diese Flexibilität bei Hitzewallungen oft gestört ist.

Sauna und Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Viele Frauen berichten mir, dass sie in den Wechseljahren zunehmen, obwohl sie nichts anders machen als vorher. Die Pfunde setzen sich hartnäckig an Bauch und Hüften fest. Eine bahnbrechende Studie der University of Massachusetts Amherst aus dem Jahr 2024 liefert hier spannende Erkenntnisse.

Die Forscher um Dr. Soonkyu Chung untersuchten ältere weibliche Mäuse, denen die Eierstöcke entfernt wurden, um die Menopause zu simulieren. Eine Gruppe erhielt täglich 30 Minuten Wärmebehandlung bei 40 Grad Celsius über 12 Wochen. Das Ergebnis war beeindruckend: Die wärmebehandelten Mäuse zeigten signifikant weniger Gewichtszunahme als die Kontrollgruppe, wobei sich gleichzeitig die Insulinsensitivität verbesserte und die Fettansammlung in Leber und braunem Fett reduziert wurde.

Saunatyp Temperatur Empfehlung in den Wechseljahren
Infrarotsauna 40–60 °C Ideal für Einsteigerinnen und bei starken Beschwerden
Bio-Sauna / Sanarium 50–60 °C Sanfter Einstieg, schonend für den Kreislauf
Finnische Sauna 70–90 °C Für geübte Saunagängerinnen, maximal 15 Minuten
Klassische Sauna (heiß) 90–100 °C Nur für erfahrene Nutzerinnen ohne akute Beschwerden

Der Mechanismus basiert auf der Aktivierung eines Proteins namens TRPV1, das als Kalziumkanal in der Zellmembran fungiert. Wenn es durch Wärme aktiviert wird, startet ein Prozess, bei dem der Körper Energie verbraucht, um Kalziumionen durch die Zellmembran zu pumpen. Das klingt kompliziert, bedeutet aber vereinfacht: Wärme kurbelt den Stoffwechsel an, auch wenn du dich nicht bewegst.

Praktische Umsetzung für den Alltag

Dr. Chung empfiehlt Wärmebehandlungen als einfache, nicht-invasive Lösung für das Gewichtsmanagement in den Wechseljahren. Natürlich ersetzt die Sauna keine gesunde Ernährung und Bewegung, aber sie kann ein wertvoller Baustein sein. Ich rate meinen Kundinnen immer: Kombiniere zwei bis drei Saunagänge pro Woche mit moderatem Sport und achte auf deine Ernährung. Diese Dreifachstrategie hat sich bewährt.

Entspannung pur: Sauna mit dem richtigen Duft genießen

In meiner Testsauna hier in Vohenstrauß habe ich festgestellt, dass der richtige Duft einen enormen Unterschied macht, besonders für Frauen in den Wechseljahren. Aromatherapie wirkt direkt auf das limbische System im Gehirn, das für Emotionen und Hormonausschüttung zuständig ist.

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Welche Düfte helfen bei Wechseljahresbeschwerden?

Salbei ist ein echtes Multitalent. Das ätherische Öl verfügt über östrogenähnliche Inhaltsstoffe und ist als stark schweißhemmendes Kraut in der Phytotherapie bekannt. Bereits 1998 konnte eine wissenschaftliche Studie zeigen, dass Salbeiextrakte bei Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen helfen. Bei 20 von 30 Probandinnen verschwanden die Beschwerden ganz, wobei bei den restlichen Patientinnen die Symptome beträchtlich zurückgingen.

Lavendel wirkt beruhigend auf das Nervensystem und hilft bei Unruhe, nervösen Erschöpfungen und Schlafstörungen, wobei genau diese Beschwerden in den Wechseljahren häufig auftreten. Ein bis zwei Tropfen auf das Kopfkissen können bereits Wunder wirken. In der Sauna entfaltet Lavendel seine volle entspannende Wirkung.

Auch Muskatellersalbei verdient besondere Erwähnung, denn er wirkt ausgleichend und kann bei verstärkten, unregelmäßigen Menstruationen zu Beginn der Wechseljahre helfen. Die Kombination aus Salbei und Muskatellersalbei als Massageöl hat sich als hilfreich gegen Hitzewallungen erwiesen.

Sauna und Herzgesundheit in den Wechseljahren

Hier möchte ich direkt ein verbreitetes Missverständnis ausräumen: Viele Frauen glauben, dass Sauna schlecht für Herz und Kreislauf ist. Das Gegenteil ist der Fall, zumindest wenn keine schweren Vorerkrankungen vorliegen.

Die finnischen Langzeitstudien von Prof. Jari Laukkanen haben gezeigt, dass Frauen und Männer zwischen 53 und 74 Jahren, die vier bis sieben Mal pro Woche in die Sauna gehen, ein um 70 Prozent geringeres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Das ist eine beeindruckende Zahl, wobei natürlich gilt: Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Trotzdem deuten alle Hinweise darauf hin, dass regelmäßiges Saunieren dem Herz-Kreislauf-System guttut.

❓ Wie wirkt sich ein Saunagang konkret auf den Blutdruck aus?

Eine experimentelle Studie mit 102 Teilnehmern zeigte: Der systolische Blutdruck sank nach 30 Minuten Sauna von 137 auf 130 mmHg, während der diastolische Blutdruck von 82 auf 75 mmHg zurückging. Dieser Effekt hielt auch noch 30 Minuten nach der Sauna an. Die Gefäßsteifigkeit nahm messbar ab, wobei die Pulswellengeschwindigkeit von 9,8 auf 8,6 m/s sank.

Besondere Bedeutung für Frauen in den Wechseljahren

Hier wird es besonders interessant: Frauen mit starken Hitzewallungen haben ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Das liegt daran, dass starke Hitzewallungen ein Zeichen für eine stärkere hormonelle Dysregulation sind. Paradoxerweise können regelmäßige Saunagänge diesem Risiko entgegenwirken, indem sie das Herz-Kreislauf-System trainieren und die vaskuläre Funktion verbessern.

Bei gut eingestelltem Bluthochdruck ist Saunieren in der Regel unbedenklich, wobei ein Belastungs-EKG sicherstellen sollte, dass kein Sauerstoffmangel am Herzen besteht. Nach dem Saunagang solltest du dich langsam abkühlen und das Tauchbecken oder eiskalte Duschen vermeiden. Der plötzliche Kältereiz verengt die durch die Wärme geweiteten Blutgefäße schlagartig, wodurch der Blutdruck hochschnellen kann.

Schlafstörungen natürlich lindern

Viele Frauen in den Wechseljahren klagen über schlechten Schlaf. Die Nächte werden zur Qual, wobei man stundenlang wach liegt oder ständig schweißgebadet aufwacht. Die gute Nachricht: Die Sauna kann hier echte Abhilfe schaffen.

Der Mechanismus ist einfach: Ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen in die Sauna zu gehen, erhöht zunächst die Körpertemperatur. Danach versucht der Körper aktiv zu kühlen. Dieser Temperatursturz ist genau das Signal, das dein Gehirn als „Schlafenszeit" interpretiert. Die Melatoninproduktion wird angekurbelt, wobei das sogenannte Schlafhormon dich müde macht.

Ich empfehle, etwa 90 Minuten zwischen dem letzten Saunagang und dem Zubettgehen zu lassen. Nutze diese Zeit zum Ausruhen, Lesen oder für ein leichtes Gespräch. So kann das Nervensystem wirklich herunterfahren, bevor du ins Bett gehst.

Die richtigen Düfte für erholsamen Schlaf

Für den Abendsaunagang empfehle ich beruhigende Düfte wie Zirbe, Lavendel oder Sandelholz. Vermeide unbedingt anregende Düfte wie Menthol, Pfefferminze, Zitrone oder Eukalyptus, denn diese aktivieren den Geist statt ihn zu beruhigen. Auch das Eisbecken solltest du abends meiden, weil der Kälteschock Adrenalin ausschüttet und dich wach hält.

Stimmungsschwankungen und emotionales Wohlbefinden

Die Wechseljahre können emotional herausfordernd sein. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen sind keine Seltenheit. Hier kann die Sauna ebenfalls unterstützend wirken.

Reguläre Saunagänge reduzieren das Stresshormon Cortisol und erhöhen Endorphine sowie Serotonin. Eine Studie aus dem Jahr 2019 fand, dass regelmäßige Saunanutzung Symptome von Depression und Angst signifikant reduziert. Das parasympathische Nervensystem wird aktiviert, was zu tieferer Ruhe und emotionalem Gleichgewicht führt.

In meinen Gesprächen mit Kundinnen höre ich immer wieder, dass die Sauna für sie ein Ritual der Selbstfürsorge geworden ist. Ein Ort, an dem sie abschalten können, wobei Alltagssorgen draußen bleiben. Diese psychologische Komponente sollte man nicht unterschätzen: Sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen, ist gerade in stressigen Lebensphasen unglaublich wertvoll.

Haut und Kollagen: Der Beauty-Effekt der Sauna

In den ersten fünf Jahren nach der Menopause kann die Kollagenproduktion um bis zu 30 Prozent abnehmen. Die Haut wird trockener, dünner und verliert an Elastizität. Regelmäßiges Saunieren kann hier entgegenwirken.

Die Wärmeinduktion stimuliert die Kollagenproduktion, wobei die verbesserte Durchblutung die Nährstoffversorgung der Haut erhöht. Eine Studie im Journal of Clinical and Aesthetic Dermatology zeigte, dass Saunabesuche die Hautbarriere stärken und Feuchtigkeitsverlust reduzieren. Die Finnen sagen nicht umsonst: Eine Frau ist nie schöner als nach der Sauna.

Beschwerde Wie Sauna helfen kann Empfehlung
Hitzewallungen Trainiert die Temperaturregulation des Körpers 2–3× wöchentlich, langsam steigern
Schlafstörungen Fördert Melatoninproduktion durch Temperaturabfall 90 Min. vor dem Schlafen, mit Lavendel
Stimmungsschwankungen Senkt Cortisol, steigert Endorphine Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität
Gewichtszunahme Verbessert Insulinsensitivität und Stoffwechsel Ergänzend zu Sport und Ernährung
Trockene Haut Stimuliert Kollagen und verbessert Durchblutung Nach der Sauna eincremen
Gelenkschmerzen Fördert Durchblutung, reduziert Verspannungen Infrarotsauna besonders geeignet

Praktische Tipps für sichere Saunagänge

Jetzt wird es konkret. Prof. Froböse rät: Lassen Sie Ihren Körper Zeit, sich daran zu gewöhnen und steigern sich nach und nach. Wenn du keine regelmäßige Saunagängerin bist, starte am besten in einer Bio-Sauna, in der es nur 50 bis 60 Grad warm ist. Oder gehe nur wenige Minuten in eine heißere Sauna.

Saunaaufguss mit ätherischen Ölen – Lavendel und Salbei unterstützen bei Wechseljahresbeschwerden

Die optimale Temperatur finden

Für Anfängerinnen oder besonders hitzeempfindliche Frauen empfehle ich 40 bis 60 Grad Celsius, also eine Infrarotkabine oder Bio-Sauna. Wenn du geübt bist und keine starken Beschwerden hast, sind 70 bis 90 Grad für maximal 15 Minuten in Ordnung. Profis können auch in die klassische finnische Sauna bei 90 bis 100 Grad, sollten aber ebenfalls nicht länger als 15 bis 20 Minuten bleiben.

Das richtige Abkühlen

Das Abkühlen ist genauso wichtig wie das Schwitzen selbst, doch in den Wechseljahren solltest du besonders achtsam sein. Vermeide kalte Tauchbäder, denn der plötzliche Kälteschock kann den Blutdruck hochschießen lassen und das Nervensystem überreizen. Besser sind warme Wechselduschen, die du langsam kühler werden lässt. Oder kühle dich einfach an der frischen Luft ab, bevor du lauwarm duschst.

Hydration nicht vergessen

Trinke vor, während und nach der Sauna ausreichend. Am besten eignet sich stilles Wasser oder Kräutertee. Salbeitee reguliert die Schweißproduktion, Johanniskraut hebt die Stimmung. Was du unbedingt vermeiden solltest: Alkohol. Er verstärkt Hitzewallungen massiv, weil der Körper alle Energie auf den Alkoholabbau konzentriert statt auf die Hormonregulation. Außerdem erhöht Alkohol das Dehydrationsrisiko und kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen.

Wann du besser auf die Sauna verzichten solltest

So positiv die Sauna in den Wechseljahren wirken kann, es gibt Situationen, in denen Vorsicht geboten ist. Meide die Sauna während akuter Fieber oder Infektionen, bei gerade laufenden intensiven Hitzewallung-Attacken, in den ersten Stunden nach einer schweren Mahlzeit, bei Alkoholkonsum oder während intensiver Stressphasen, weil die Sauna dann zusätzlich überfordern kann.

Bei nicht kontrolliertem Bluthochdruck, Herzkranzgefäßerkrankungen, akutem Herzinfarkt, Thrombosen oder schwerer Asthma mit Hitzeempfindlichkeit solltest du die Sauna meiden oder unbedingt vorher mit deinem Arzt sprechen. Das gilt auch für neurologische Erkrankungen, die die Wärmeerkennung beeinträchtigen.

Ein Wort zur Intimgesundheit

Die Sauna selbst verursacht keine Scheidentrockenheit, das macht der Östrogenmangel. Allerdings solltest du nach der Sauna sofort nasse Badesachen ausziehen, denn das warme, feuchte Milieu kann Infektionen fördern. Die pH-Verschiebung der Vaginalflora in den Wechseljahren macht die Scheide empfindlicher für Pilze und Bakterien. Ein wichtiger Tipp: Nutze nach der Sauna warme Wechselduschen statt eiskaltes Wasser, um das bereits gestörte vaginale Ökosystem nicht zusätzlich zu belasten.

Fazit: Sauna als natürliche Unterstützung in den Wechseljahren

Die Sauna kann eine wertvolle Begleiterin durch die Wechseljahre sein. Sie trainiert den Körper, mit Temperaturschwankungen besser umzugehen, kann Hitzewallungen langfristig reduzieren, verbessert den Schlaf, hebt die Stimmung und unterstützt das Herz-Kreislauf-System. Mit dem richtigen Duft wird der Saunagang zu einem ganzheitlichen Wellness-Erlebnis.

Wichtig ist, sanft einzusteigen und auf den eigenen Körper zu hören. Beginne mit niedrigeren Temperaturen, steigere dich langsam und achte auf eine schonende Abkühlung. Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als Intensität. Zwei bis drei Saunagänge pro Woche reichen völlig aus, um positive Effekte zu erzielen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei starken Wechseljahresbeschwerden, bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen sprich bitte mit deinem Arzt, bevor du mit dem Saunieren beginnst oder deine Gewohnheiten änderst.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich in den Wechseljahren in die Sauna gehen?

Zwei bis drei Saunagänge pro Woche sind optimal, wobei du mit einmal wöchentlich beginnen und dich langsam steigern kannst. Die finnischen Studien zeigen, dass häufigeres Saunieren mit besseren Ergebnissen verbunden ist, aber Konsistenz ist wichtiger als Intensität.

Verschlimmert Sauna meine nächtlichen Schweißausbrüche?

Nein, im Gegenteil. Regelmäßige moderate Saunagänge können nächtliche Schweißattacken langfristig reduzieren, weil der trainierte Körper besser mit Temperaturübergängen umgeht. Allerdings solltest du nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen saunieren, sondern etwa 90 Minuten Abstand halten.

Welche Saunaart ist am besten für Frauen in den Wechseljahren geeignet?

Infrarotsaunas und Bio-Saunas bei moderaten Temperaturen von 40 bis 60 Grad Celsius sind signifikant sanfter und für diese Altersgruppe besonders empfehlenswert. Sie bieten die Vorteile der Wärmebehandlung ohne die extreme Hitzebelastung einer finnischen Sauna.

Kann Sauna die Hormonersatztherapie ersetzen?

Nein, Sauna ist keine Alternative zur Hormonersatztherapie und sollte diese nicht ersetzen. Sie kann jedoch eine wertvolle ergänzende Maßnahme sein, die einige Beschwerden auf natürliche Weise lindert. Besprich deine individuelle Situation immer mit deinem Arzt.

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