Sauna im Sommer: Nahtlose Bräune und Entspannung im FKK-Saunagarten
Christian ReindlIch liebe die Sommermonate in der Sauna ganz besonders, weil ich dort eine Kombination entdeckt habe, die perfekt funktioniert: Die intensive Durchblutung nach dem Aufguss bereitet meine Haut ideal auf die Sonne vor, und nach drei Wochen regelmäßigem Saunieren vertrage ich die Hitze im Büro oder beim Sport deutlich besser als alle anderen.
Warum der FKK-Saunagarten dein bester Ort im Sommer ist
Das Freibad ist laut und voll, aber im Saunagarten findest du echte Ruhe. An einem heißen Julimorgen, wenn die meisten Menschen ans Meer oder an den See fahren, bin ich oft der Einzige in meinem Lieblingssaunagarten im Bayerischen Wald, und diese Exklusivität ist unbezahlbar.
❓ Warum sollte ich bei 30 Grad noch in die 90-Grad-Sauna gehen?
Weil dein Körper durch das kontrollierte Hitzestress-Training lernt, sich effizienter zu kühlen, was dir den ganzen Sommer über zugutekommt. Bei meinen Besuchen in verschiedenen Wellness-Hotels habe ich festgestellt, dass die Sommergäste oft eine viel bessere Hitzetoleranz entwickeln als die Wintergäste, und das hat einen simplen Grund: Ihr Kühlsystem wurde trainiert.
Freiheit ohne Badekleidung
Es ist ein Gefühl von absoluter Freiheit. Du spürst die warme Sommerluft und die Sonne direkt auf der Haut, ohne störende Textilien, die nass werden, kleben oder Streifen hinterlassen. In einem geschützten Saunagarten kannst du dich ohne Badekleidung bewegen und die Natur genießen, und diese textile Freiheit macht einen riesigen Unterschied, nicht nur für die Bräune, sondern auch für das gesamte Wohlbefinden.
Mein Tipp für Einsteiger: Such dir einen Saunagarten mit viel Grün und natürlichem Sichtschutz, wo du dich wirklich sicher fühlst, denn nur dann kannst du die Erfahrung voll genießen und die Entspannung setzt richtig ein.
Training für die Hitzetoleranz
Wer regelmäßig sauniert, verträgt auch die Sommerhitze im Büro besser. Dein Körper lernt durch das Training, sich effektiver selbst zu kühlen, indem er früher zu schwitzen beginnt, mehr Plasma produziert und die Herzfrequenz bei gleicher Belastung niedriger hält. Die 30 Grad im Schatten machen dir plötzlich kaum noch etwas aus, weil dein System bereits auf "Hochtemperatur-Modus" kalibriert ist.
Bei Studien mit Ausdauersportlern zeigte sich, dass schon drei Wochen mit jeweils drei bis vier Saunagängen nach dem Training die Hitzetoleranz dramatisch verbesserten, und ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: Seit ich im Frühsommer gezielt mit der Sauna trainiere, fühlen sich heiße Sommertage viel angenehmer an als früher.
Nahtlose Bräune: So nutzt du den Sauna-Effekt
Die Sauna ist der beste Vorbereiter für ein streifenfreies Sonnenbad. Nach dem Saunagang ist deine Haut in einem Zustand, der sie optimal auf die UV-Strahlung vorbereitet, und ich habe über die Jahre eine Technik entwickelt, die mir jedes Jahr eine gleichmäßige Bräune beschert, ohne dass ich stundenlang in der prallen Sonne liegen muss.

Durchblutung als Bräunungs-Turbo
Nach dem Saunagang pumpen deine Gefäße Sauerstoff bis in die oberste Hautschicht. Diese starke Durchblutung regt die Pigmentierung an, weil die Melanozyten, die für die Bräunung zuständigen Zellen, besser mit Nährstoffen versorgt werden und schneller auf UV-Strahlung reagieren können. Du wirst merken, dass du nach der Sauna schneller und tiefer braun wirst als sonst, weil die Haut förmlich "aufgeladen" ist.
Wichtig: Die Sauna selbst bräunt dich nicht, denn es gibt keine UV-Strahlung in der Kabine, aber sie bereitet deine Haut perfekt vor, sodass die Bräune, die du dann in der Sonne bekommst, gleichmäßiger wird und länger hält als bei kalter, schlecht durchbluteter Haut.
❓ Warum wird die Bräune nach der Sauna gleichmäßiger?
Weil die gesteigerte Durchblutung dafür sorgt, dass alle Hautbereiche gleichmäßig mit Blut versorgt werden, auch jene Stellen, die normalerweise schlechter durchblutet sind, und das führt zu einer homogeneren Pigmentverteilung über die gesamte Körperoberfläche.
Das natürlichste Peeling der Welt
Schwitzen reinigt die Haut porentief. Alte Hautschüppchen werden einfach weggespült, und das ist wie ein sanftes, natürliches Peeling, das die oberste Hautschicht erneuert. Auf dieser frischen und glatten Haut hält die Bräune deutlich länger, weil es keine abgestorbenen Zellen gibt, die abblättern und die Bräune mit sich nehmen könnten.
Für ein noch besseres Ergebnis empfehle ich ein sanftes Salzpeeling während des letzten Gangs: Nimm eine Handvoll grobes Meersalz, reibe damit sanft über die Haut, während du schwitzt, und spüle es dann in der Dusche ab, das gibt dir die perfekte Basis für eine gleichmäßige, streifenfreie Bräune.
Tipps für das perfekte Saunieren bei Hitze
Im Sommer saunieren wir anders als im Winter. Die Außentemperatur ist höher, der Körper ist bereits vorgewärmt, und die Belastung für den Kreislauf ist intensiver, weshalb du ein paar Anpassungen vornehmen solltest, um das Beste aus deinem Sommer-Saunagang herauszuholen.
Erfrischende Düfte statt schwerer Aromen
Wähle jetzt keine schweren Holzdüfte. Greife lieber zu Minze, Eukalyptus oder Zitrusnoten, weil diese ätherischen Öle deinem Körper Kühle vorgaukeln und herrlich belebend wirken. Mit unseren Saunadrops dosierst du auch draußen immer perfekt, und ich liebe besonders die Kombination aus Minze und Limette im Sommer, weil sie ein Frischegefühl erzeugt, das den Hitzestress mental reduziert.
Bei einem meiner Lieblingsaufgüsse im Sommer verwende ich Pfefferminze mit einem Hauch von Zitrone, und nach dem Abkühlen fühlt sich die Haut an, als hätte ich gerade eine Stunde im kühlen Gebirgsbach verbracht, obwohl ich nur zehn Minuten in der Sauna war.
Schatten ist Pflicht
Dein Kreislauf leistet Schwerstarbeit. Lege dich nach dem Abkühlen unbedingt in den Schatten, denn die pralle Sonne direkt nach dem Aufguss ist zu viel Belastung für deinen Körper, der gerade alles daran setzt, die Temperatur wieder zu regulieren. Genieße lieber den Wind auf der Haut unter einem Baum, trinke ausreichend Wasser, und wenn du dann nach 15 bis 20 Minuten Ruhe kurz in die Sonne gehst, bist du perfekt vorbereitet.
💡 Meine Sommer-Routine für perfekte Bräune:
1. Sauna (3 Gänge à 10-12 Minuten mit Minzaufguss)
2. Gründliches Abkühlen und Salzpeeling im letzten Gang
3. 20 Minuten Ruhephase im Schatten mit viel Wasser
4. Sonnenschutz auftragen (LSF 30)
5. 15-20 Minuten kontrolliertes Sonnenbaden (niemals länger!)
6. Wieder in den Schatten und nochmals trinken
Resultat: Gleichmäßige Bräune ohne Streifen, ohne Sonnenbrand, ohne Stress.
Wichtiger Hinweis: Dein Körper verliert im Sommer extrem viel Flüssigkeit, vor allem wenn du Sauna und Sonnenbaden kombinierst. Trinke doppelt so viel wie sonst, am besten Wasser mit Elektrolyten, und nutze unbedingt Sonnenschutz, da die Haut nach der Sauna empfindlicher ist und schneller verbrennt als normal. Ich empfehle mindestens LSF 30, auch wenn du schon vorgebräunt bist, denn die gesteigerte Durchblutung macht die Haut zwar aufnahmebereiter für Pigmente, aber auch anfälliger für UV-Schäden.
⚠️ Kreislauf-Warnsignale beachten: Wenn dir schwindelig wird, du Kopfschmerzen bekommst oder dein Puls auch nach 10 Minuten Ruhe noch extrem hoch ist, dann war es zu viel. Im Sommer ist die Belastung für den Kreislauf intensiver als im Winter, weil der Körper bereits durch die Außentemperatur vorbelastet ist. Höre auf deinen Körper und reduziere lieber die Saunagänge auf zwei statt drei, bevor du dich überforderst.
Langfristig wirst du feststellen, dass deine Sommerbräune nicht nur gleichmäßiger ist, sondern auch länger hält und weniger fleckig verblasst, weil die Sauna deine Hautgesundheit insgesamt verbessert hat: Die Durchblutung ist besser, die Zellerneuerung ist aktiver, und die Haut ist einfach in einem optimaleren Zustand als bei Menschen, die nur passiv in der Sonne liegen, ohne ihren Körper vorzubereiten.
