Vom Aufguss in den Traum: Wie ich durch Sauna das Fliegen lernte (Luzides Träumen)
Christian ReindlIch bin Christian von Sencify. Ich fliege regelmäßig. Nicht im Flugzeug. Nicht im Gleitschirm. Sondern im Traum. Bewusst. Gesteuert. Mit voller Kontrolle.
Das klingt verrückt. Ist es aber nicht. Es nennt sich luzides Träumen. Oder Klartraum. Du träumst, aber du weißt, dass du träumst. Und du kannst steuern, was passiert.
Und die Sauna ist mein Geheimtrick, um diesen Zustand zu erreichen. Die tiefe Entspannung nach dem Aufguss ist der perfekte Hack. Das perfekte Tor in diese andere Welt.
Ich erzähle dir heute, wie ich das mache. Wie du vom Aufguss in den Traum kommst. Und wie sich das anfühlt, wenn du plötzlich fliegen kannst.
Die Vorbereitung: Warum Lavendel und Hitze der Schlüssel sind
Der Klartraum beginnt nicht im Bett. Er beginnt in der Sauna. Mit der richtigen Vorbereitung. Mit der richtigen Entspannung.
Der Schlüssel ist absolute Entspannung
Luzides Träumen funktioniert am besten, wenn dein Körper komplett entspannt ist. Tiefenentspannt. So entspannt, dass er von selbst einschlafen will. Aber dein Geist muss wach bleiben.
Das ist der Trick. Und genau hier hilft die Sauna.
Die Hitze macht deinen Körper schwer. Deine Muskeln werden weich. Dein Herzschlag verlangsamt sich nach dem Aufguss. Dein ganzes System fährt runter.
Das ist der perfekte Ausgangspunkt. Dein Körper ist bereit zu schlafen. Aber dein Geist kann noch wach bleiben.
Der Duft als Anker
Ich nutze immer beruhigende Düfte für meinen Sauna-Aufguss. Lavendel ist mein Favorit. Aber auch Melisse oder Kamille funktionieren.
Warum? Weil diese ätherischen Öle direkt auf dein Nervensystem wirken. Sie signalisieren deinem Gehirn: "Fahr runter. Entspann dich. Alles ist gut."
Die Wirkung ätherischer Öle auf die Psyche ist wissenschaftlich belegt. Lavendel aktiviert den Parasympathikus. Das ist der Teil deines Nervensystems, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist.
In der Sauna verstärkt sich dieser Effekt. Die Hitze öffnet deine Atemwege. Du atmest tiefer. Die Duftmoleküle gelangen intensiver in dein Gehirn. Die Entspannung wird tiefer.
1. Ich gehe abends in die Sauna (nicht morgens, da will ich ja wach bleiben)
2. Ich nutze einen Sencify Drop "Gesunde Brise" mit Kamille und Lavendel-Noten
3. Ich bleibe 12-15 Minuten in der Sauna, atme tief und bewusst
4. Nach dem Aufguss: Lauwarme Dusche (nicht eiskalt, das würde mich zu sehr aktivieren)
5. Dann ab in den Ruheraum, Wellness-Sessel, Decke drüber
Die richtige Umgebung
Wichtig ist auch die Umgebung. Du brauchst einen ruhigen Ort. Einen Wellness-Sessel oder eine Liege. Gedimmtes Licht. Keine Störungen.
Ich mache das meistens zu Hause. Nach der Heimsauna lege ich mich auf die Couch. Decke drüber. Kopfhörer mit leiser binauraler Musik (das sind spezielle Frequenzen, die das Gehirn in den Theta-Zustand bringen).
Aber es funktioniert auch in einer Therme. Im Ruheraum. Hauptsache, du wirst nicht gestört.
Lavendel und Hitze sind der perfekte Cocktail für tiefe Entspannung. Das Tor zum luziden Träumen.
Der Körper schläft, der Geist wacht: Mein Erlebnis im Wellness-Sessel
Jetzt kommt der spannende Teil. Der Übergang vom Wachsein zum Träumen. Bewusst. Kontrolliert.
Das nennt sich WILD-Technik. Wake-Initiated Lucid Dreaming. Vom Wachzustand direkt in den luziden Traum.
Was ist WILD?
Normalerweise schläfst du ein. Dein Bewusstsein schaltet ab. Dein Körper entspannt. Und irgendwann träumst du. Aber du merkst nicht, dass du träumst.
Bei WILD machst du es anders. Du lässt deinen Körper einschlafen. Aber dein Geist bleibt wach. Du beobachtest den Übergang. Bewusst.
Das klingt schwer. Ist es auch. Aber nach der Sauna ist es viel leichter. Weil dein Körper schon so entspannt ist.
Mein Erlebnis: Die Schlafparalyse
Ich liege im Wellness-Sessel. Augen zu. Atme ruhig. Der Lavendelduft ist noch in meiner Nase. Mein Körper ist schwer. Angenehm schwer.
Ich konzentriere mich auf meinen Atem. Ein. Aus. Ein. Aus. Ich zähle mit. Das hält meinen Geist wach.
Und dann passiert es. Mein Körper wird noch schwerer. Ich spüre ein Kribbeln. Erst in den Händen. Dann in den Beinen. Mein ganzer Körper vibriert leicht.
Ich versuche, mich zu bewegen. Aber ich kann nicht. Meine Arme gehorchen nicht. Meine Beine auch nicht. Ich bin gelähmt.
Keine Panik: Das ist das Zeichen
Das erste Mal war ich erschrocken. Schlafparalyse klingt gruselig. Fühlt sich auch erstmal komisch an. Du willst dich bewegen, aber es geht nicht.
Aber das ist genau das Zeichen. Dein Körper schaltet in den Schlafmodus. Er paralysiert die Muskeln, damit du im Traum nicht um dich schlägst.
Normalerweise merkst du das nicht. Weil du schon schläfst. Aber bei WILD bist du noch wach. Du erlebst es bewusst.
Wichtig: Keine Panik. Atme ruhig weiter. Akzeptiere das Gefühl. Es ist ein Tor. Kein Gefängnis.
Klarträume sind keine Einbildung. Im Hirnscanner (MRT) zeigt sich, dass beim luziden Träumen Areale für Selbstreflexion aktiv sind, die sonst im Schlaf ruhen. Dein Gehirn arbeitet also auf einer höheren Stufe. Der rechte dorsolaterale präfrontale Kortex ist aktiv. Das ist der Teil, der dich selbst reflektieren lässt. Normalerweise schläft er beim Träumen. Hier ist er wach.
Der Übergang
Ich bleibe ruhig. Atme weiter. Mein Körper ist jetzt komplett gelähmt. Ich spüre ihn kaum noch. Es ist, als würde ich schweben.
Und dann höre ich Geräusche. Nicht real. Im Kopf. Ein Rauschen. Manchmal Stimmen. Manchmal Musik. Das sind hypnagoge Halluzinationen. Der Übergang zum Traum.
Ich lasse es geschehen. Ich widerstehe nicht. Ich beobachte nur.
Und plötzlich sehe ich Bilder. Vor meinem inneren Auge. Verschwommen erst. Dann klarer. Eine Landschaft. Ein Wald. Ein See.
Ich bin im Traum. Aber ich weiß es. Ich bin mir bewusst.
Die Schlafparalyse ist kein Albtraum. Sie ist das Tor zum bewussten Träumen.
Endlich frei: Wie sich das bewusste Fliegen anfühlt
Jetzt bin ich drin. Im Klartraum. Ich stehe in einer Landschaft. Alles ist scharf. Klar. Realer als ein normaler Traum.
Ich schaue auf meine Hände. Das ist ein klassischer Reality-Check. Im Traum sehen Hände oft seltsam aus. Zu viele Finger. Verschwommen.
Meine Hände sind verschwommen. Ich weiß: Ich träume. Und ich kann steuern.

Das erste Mal fliegen
Ich will fliegen. Das ist immer mein erstes Ziel im Klartraum. Fliegen ist das ultimative Freiheitsgefühl.
Ich springe hoch. Normalerweise würde ich wieder runterfallen. Aber hier nicht. Ich bleibe oben. Ich schwebe.
Ich will höher. Ich denke es nur. Und ich steige. Langsam. Dann schneller. Ich fliege über den Wald. Über den See. Die Physik ist ausgeschaltet.
Das Gefühl ist unbeschreiblich. Absolute Freiheit. Keine Grenzen. Kein Gewicht. Nur Schweben. Nur Fliegen.
Es ist wie Schwimmen. Aber in der Luft. Du bewegst dich durch pures Denken. Du willst nach oben? Du steigst. Du willst schneller? Du beschleunigst. Kein Flügelschlag. Keine Anstrengung. Nur pure Intention. Und die Welt gehorcht.
Mit der Traumwelt interagieren
Ich lande auf einer Wiese. Vor mir steht eine Person. Ich weiß nicht, wer es ist. Eine Traumfigur. Ein Teil meines Unterbewusstseins.
Ich rede mit ihr. Ich frage: "Wer bist du?" Die Antwort ist oft überraschend. Manchmal philosophisch. Manchmal absurd.
Klarträume sind wie Filme, in denen du Regisseur bist. Du kannst die Szene ändern. Du kannst Dinge erschaffen. Du kannst Personen befragen.
Ich habe schon ganze Gespräche geführt. Mit Traumfiguren, die mir Ratschläge gegeben haben. Perspektiven, die ich im Wachzustand nicht hatte.
Es ist keine Magie. Es ist dein Unterbewusstsein. Aber du hast Zugang. Direkten Zugang.
Die Dauer eines Klartraums
Anfangs dauerten meine Klarträume nur Sekunden. Sobald ich wusste, dass ich träume, bin ich aufgewacht. Zu aufgeregt.
Mit Übung werden sie länger. Manchmal 5 Minuten. Manchmal 15 Minuten. In Traumzeit fühlt es sich länger an.
Und jedes Mal, wenn ich aufwache, bin ich erfrischt. Glücklich. Erfüllt. Es ist wie ein kleines Abenteuer in der Nacht.
Warum die Sauna der perfekte Einstieg ist
Klartraum lernen ist nicht leicht. Es braucht Übung. Geduld. Und vor allem: Tiefe Entspannung.
Die Sauna gibt dir genau das. Die Hitze entspannt deinen Körper auf eine Art, die du sonst kaum erreichst. Die beruhigenden Düfte verstärken den Effekt.
Nach der Sauna ist dein Körper bereit zu schlafen. Aber dein Geist kann wach bleiben. Das ist die perfekte Kombination für WILD.
Ich habe Monate gebraucht, um meinen ersten Klartraum zu haben. Aber mit der Sauna ging es viel schneller. Die Entspannung war tiefer. Der Übergang sanfter.
Fliegen im Klartraum ist das ultimative Freiheitsgefühl. Und die Sauna ist dein Startpunkt.
Mein Tipp für dich
Wenn du luzides Träumen ausprobieren willst, probier die Sauna als Vorbereitung. Nutze beruhigende Düfte. Lass deinen Körper komplett entspannen.
Leg dich danach hin. Atme ruhig. Beobachte den Übergang. Hab keine Angst vor der Schlafparalyse. Sie ist das Tor.
Und wenn du drin bist, flieg. Spring hoch. Denk es nur. Und du schwebst.
Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ein Gefühl, das ich jedem wünsche.
Hast du schon mal im Traum gesteuert, was passiert?
Teile deine Klartraum-Erfahrungen mit uns!
Zu den beruhigenden Saunadrops 🌿
