Nahaufnahme eines Mannes, der sich genervt die rutschende Brille auf der glänzenden, fettigen Nase zurechtschiebt.

Sauna & Hautbild: Wie die Hitze meine fettige Haut verändert hat (Ein Selbstversuch)

Christian Reindl

Der "Brillen-Rutsch-Faktor": Mein Kampf mit fettiger Haut

Okay, lass mich direkt mit der Wahrheit rausrücken: Ich bin 40, trage eine Brille, und fettige Haut war jahrelang mein ständiger Begleiter. Nicht so, dass ich aussah wie ein Ölfeld – aber genug, um richtig genervt zu sein.

Das Schlimmste? Die Brille. Ständig. Rutschte. Sie. Runter.

Kennst du das? Du sitzt im Meeting, versuchst konzentriert zu schauen, und alle paar Minuten schiebst du die Brille hoch. Stirn – fettig. Nasenrücken – fettig. Die Brille klebt förmlich an deinem Gesicht und hinterlässt diese wunderbaren Abdrücke, die dann erst recht glänzen. Super Kombi.

Ich hab alles Mögliche probiert: Mattierende Cremes, spezielle Reinigungsgels, sogar so Blotting Papers (ja, ich gebe es zu). Hat alles nur begrenzt geholfen. Mittags war das fettige Gefühl wieder da. Dieses unangenehme Gefühl von "ich müsste mir mal das Gesicht waschen" – den ganzen Tag über.

🙋♂️ Meine Erfahrung:

Besonders nervig war es im Sommer. Schwitzen ist eine Sache – aber wenn sich das mit der fettigen Haut vermischt, fühlst du dich einfach nur unwohl in deiner eigenen Haut. Ich wollte mir ständig das Gesicht waschen, aber wer hat schon Zeit, sich zehnmal am Tag die Fresse zu schrubben?

Meine Arme, mein Gesicht, selbst die Finger – alles hatte so einen leicht öligen Film. Nicht dramatisch, aber präsent. Und ehrlich gesagt: Es hat mich einfach genervt. Dieses Gefühl, nicht "frisch" zu sein, auch wenn ich gerade geduscht hatte.

Dann kam die Sauna ins Spiel. Nicht als gezielter Plan gegen fettige Haut – ich wollte einfach nur entspannen. Aber was dann passierte, hat mich echt überrascht.

Poren-Tiefenreinigung: Was die Hitze mit meinem Hautbild macht

Nach meinem ersten richtigen Saunagang – und ich meine richtig ausschwitzen, nicht nur 5 Minuten drin sitzen – hab ich was Verrücktes bemerkt: Meine Haut fühlte sich... sauber an. Richtig sauber. Nicht das oberflächliche "hab mich gerade geduscht"-Gefühl, sondern tiefer.

Es war, als hätte jemand meine Poren von innen durchgespült.

Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht esoterisch, aber so hat es sich angefühlt. Die Haut an meiner Stirn – normalerweise der Glanz-Hotspot – war matt. Einfach matt. Der Nasenrücken auch. Und meine Brille? Die saß. Einfach so. Ohne zu rutschen.

🙋♂️ Meine Erfahrung:

Am Anfang dachte ich, das wäre Zufall. Einmal ausschwitzen, einmal bessere Haut – kann ja passieren. Aber dann hab ich es regelmäßig gemacht (3-4x die Woche), und der Effekt blieb. Meine Haut am ganzen Körper war einfach reiner. Weniger ölig, weniger "schwer". Selbst meine Fingerspitzen – vorher immer leicht fettig – waren trocken und sauber.

Was da in der Sauna passiert, ist eigentlich simpel: Du schwitzt. Viel. Und mit dem Schweiß kommt der ganze Dreck aus den Poren raus. Talg, abgestorbene Hautschüppchen, allen möglichen Mist, der sich über den Tag ansammelt. Die Hitze öffnet die Poren richtig weit auf, und dann spült das Schwitzen alles durch.

Es ist wie ein Reset für die Haut.

Nach ein paar Wochen regelmäßiger Sauna hatte ich das Gefühl, mein Hautbild hatte sich um Jahre verjüngt. Ich bin 40, aber meine Haut an Armen, Gesicht und Händen? Die wirkt irgendwie... jünger. Glatter. Gleichmäßiger. Und vor allem: Nicht mehr so verdammt fettig.

Klar, ich bin kein Dermatologe, und ich kann dir nicht mit wissenschaftlichen Studien um die Ohren hauen. Aber ich kann dir sagen, was bei mir passiert ist: Die Sauna hat mein Hautbild massiv verbessert. Punkt.

„Schwitzen ist die beste Tiefenreinigung, die du deiner Haut geben kannst – und sie kostet keinen Cent extra."

Meine Low-Budget-Pflege: Warum ich auf Anti-Schuppen-Shampoo & Discounter-Duschgel schwöre

Jetzt kommt der Teil, wo vielleicht ein paar Hautpflege-Experten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber hey, ich bin ehrlich zu dir: Ich benutze keine teuren Produkte. Null. Nada. Niente.

Eine Hand hält eine einfache Flasche Duschgel unter der dampfenden Dusche direkt nach einem Saunagang.

Meine Routine? Simpel und billig.

Vor der Sauna: Ich dusche mich kurz ab mit einem günstigen Duschgel von DM. Nix Besonderes, irgendeine Eigenmarke für 1,50€. Dazu ein Anti-Schuppen-Shampoo für die Haare – auch nichts Teures, einfach irgendwas, das funktioniert.

Nach der Sauna: Gleiche Prozedur. Kurz abduschen, Anti-Schuppen-Shampoo, billiges Duschgel. Fertig.

🙋♂️ Meine Erfahrung:

Ich weiß, dass es da draußen pH-neutrale Saunaduschgels für 15€ gibt. Ich weiß, dass Dermatologen sagen, man sollte milde, seifenfreie Reinigungsmittel verwenden. Und ja, für manche Leute mit empfindlicher oder trockener Haut ist das sicher wichtig. Aber bei mir? Mit meiner fettigen Haut? Die billige Kombi funktioniert einfach besser.

Warum Anti-Schuppen-Shampoo?

Ganz einfach: Das Zeug ist entfettend. Es ist dafür gemacht, überschüssigen Talg von der Kopfhaut zu entfernen. Und genau das brauche ich. Nach dem Saunagang wasche ich mir damit die Haare, und das Gefühl ist einfach perfekt – sauber, nicht fettig, nicht beschwert.

Könnte ich ein mildes, teures Shampoo nehmen? Klar. Aber wozu? Das Anti-Schuppen-Shampoo macht seinen Job, kostet 3€, und ich hab noch nie Probleme damit gehabt.

Warum billiges Duschgel?

Weil es funktioniert. Punkt. Ich hab keine trockene Haut, im Gegenteil – ich neige zu fettiger Haut. Ein starkes, schäumendes Duschgel hilft mir, den ganzen Schweiß und die Unreinheiten runterzukriegen. Vor der Sauna, um schon mal grob sauber zu sein. Nach der Sauna, um alles gründlich abzuwaschen.

🙋♂️ Meine Erfahrung:

Ich hab mal so ein "sanftes Sauna-Pflegeprodukt" probiert, weil mir jemand gesagt hat, ich würde meine Haut "austrocknen". Ergebnis? Nach zwei Wochen fühlte sich meine Haut wieder fettiger an. Zurück zum DM-Duschgel – Problem gelöst. Manchmal ist einfach das Einfache das Beste.

Meine komplette Routine (für unter 5€):

  • Vor der Sauna: 2 Minuten warme Dusche mit billigem Duschgel (DM, Rossmann, egal), Anti-Schuppen-Shampoo für die Haare
  • In der Sauna: 10-12 Minuten ausschwitzen, mit Lavendel oder Eukalyptus Aufguss
  • Nach der Sauna: Abkühlung, dann nochmal duschen – wieder mit Duschgel und Shampoo, um alles gründlich abzuwaschen
  • Danach: Nichts. Keine Creme, kein Öl, gar nichts. Meine Haut fühlt sich sauber und ausgeglichen an, ohne dass ich sie mit irgendwas "nachbehandeln" muss.

Ist das für jeden geeignet?

Wahrscheinlich nicht. Wenn du trockene, empfindliche Haut hast, würde ich dir nicht raten, aggressive Duschgels zu benutzen. Da sind milde, pH-neutrale Produkte sicher die bessere Wahl. Aber wenn du – wie ich – mit fettiger Haut zu kämpfen hast und nach einer einfachen, günstigen Lösung suchst, dann probier's aus.

⚠️ Disclaimer:

Das hier ist meine persönliche Erfahrung. Ich bin kein Hautarzt, kein Dermatologe, kein Experte. Was bei mir funktioniert, muss nicht bei dir funktionieren. Wenn du Hautprobleme hast, empfindliche oder sehr trockene Haut, dann sprich bitte mit einem Dermatologen, bevor du aggressive Produkte benutzt. Ich berichte hier nur, was für mich funktioniert hat.

Warum ich das überhaupt schreibe?

Weil ich glaube, dass viele Leute mit dem gleichen Problem kämpfen wie ich: Fettige Haut, ständig das Gefühl, nicht richtig sauber zu sein, Brille rutscht – und niemand spricht darüber. Alle Sauna-Blogs sind voll von "sanften Pflegeprodukten" und "natürlichen Ölen", aber manchmal brauchst du einfach was, das richtig sauber macht.

Für mich war die Kombination aus regelmäßiger Sauna und meiner simplen, günstigen Pflegeroutine ein Game-Changer. Meine Haut ist reiner, weniger fettig, und ich fühle mich einfach wohler in meiner Haut.

„Die beste Hautpflege ist die, die für dich funktioniert – nicht die, die am teuersten ist."

Mein Fazit nach Monaten regelmäßiger Sauna:

  • Fettige Haut an Stirn und Nasenrücken? Deutlich besser. Brille rutscht kaum noch.
  • Hautbild am ganzen Körper? Reiner, glatter, gleichmäßiger.
  • Gefühl? Als hätte ich ein paar Jahre jüngere Haut – und das mit 40.
  • Kosten? Unter 5€ im Monat für meine komplette Pflegeroutine.

Wenn du auch mit fettiger Haut zu kämpfen hast, probier's aus. Regelmäßig in die Sauna, ordentlich ausschwitzen, davor und danach mit was Starkem reinigen. Vielleicht funktioniert es bei dir genauso gut wie bei mir.

Und falls nicht? Dann hast du zumindest ein paar entspannte Stunden in der Sauna verbracht. Auch nicht verkehrt. 😉

 

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